Schulprogramm

 

Der Kleinen Grundschule Gollmitz
Ein Arbeitspapier
–  entstanden in zahlreichen Einzel- und Gruppengesprächen im Kollegium, mit Eltern und Schülern, sowie                      Kooperationspartnern
Beschlussgrundlage für die Schulkonferenz am 18.05.2010

 

1. Ziele unserer Arbeit
„Kinder und Uhren dürfen nicht ständig
aufgezogen werden: man muss sie auch gehen lassen.“
(Jean Paul)
„Lehre mich es selbst zu tun“
(Maria Montessori)
Die Gegebenheiten einer Kleinen Grundschule bieten uns in unserer Arbeit die Möglichkeit:
– individuelle Lernvoraussetzungen und Lernwege zu nutzen
– Ausdauer und Zielstrebigkeit zu entwickeln
– zur Anstrengungsbereitschaft zu ermutigen und zu erziehen
– die Persönlichkeit eines jeden Kindes zu beachten und weiterzuentwickeln
– sein Selbstvertrauen zu stärken
– gemeinsames Lernen als Chance zur Entwicklung von Achtung, Vertrauen
  und Hilfsbereitschaft anzusehen
– Neugierde und Entdeckerfreude zu fördern
– andere Lernorte zu nutzen
– eine anregende Lernatmosphäre und vielfältige Lernangebote zu schaffen
– klare Grenzen zu setzen und Regeln zu achten
– gemeinsame Erlebnisse zu schaffen
– eng mit Eltern zusammenzuarbeiten
– Kooperationspartner in den Lehr- und Lernprozess einzubeziehen
– gegenüber neuen Ideen und ihrer Umsetzung aufgeschlossen gegenüber-
  zustehen
– Ergebnisse kritisch zu betrachten
2. Schulsituation
Das Dorf Gollmitz liegt westlich von Prenzlau in der Gemeinde Nordwestuckermark.
Die Landschaft ist geprägt von der Eiszeit mit Grund- und Endmoränenlandschaft.
Die Schule Gollmitz ist seit dem Schuljahr 2000/2001 eine vom MBJS genehmigte
Kleine Grundschule. Schulträger ist die Gemeinde Nordwestuckermark.
Zum Einzugsbereich der Schule gehören 14 Ortsteile, die verhältnismäßig weit
auseinander liegen und oft nur durch Umwege erreichbar sind. Die meisten haben
nur wenige Einwohner.
Zurzeit lernen an unserer Schule 60 Kinder. 2/3 unserer Schüler kommen mit dem Bus zur
Schule.
An der Schule arbeiten stundenweise eine Sekretärin und ein Hausmeister.
Für 12 Stunden verfügen wir über eine Betreuungskraft, die die Kinder bis zur
Busabfahrtszeit betreut, die nicht den Hort besuchen.
Ungefähr 1/3 unserer Schüler kommt aus sozialschwachen Familien, da diese Region nach
wie vor von hoher Arbeitslosigkeit geprägt ist.
Das Interesse der Elternschaft an schulischen Vorhaben ist positiv. Viele Eltern
unterstützen die Schule bei Schulveranstaltungen, begleiten bei Wandertagen,
nehmen aktiv an Projekten teil.
Das Interesse der Eltern, unsere tägliche Unterrichtsarbeit durch aktives Einbringen
ihrerseits zu unterstützen ist in den einzelnen Elternhäusern sehr unterschiedlich
ausgeprägt. Einige Elternhäuser würden sich gern am Vormittag mehr einbringen,
können dies jedoch nicht, weil sie berufstätig sind. Einige Eltern zeigen aus
unserer Sicht an dieser Stelle weniger Interesse.
In den vergangenen Jahren hat sich ein Stamm von fünf Lehrerinnen an  unserer
Schule herausgebildet.
Drei Kolleginnen haben das Lehramt der Primarstufe, zwei Lehrerinnen sind
Diplomlehrer.
In den meisten Fächern kann so fachgerecht unterrichtet werden. Durch die hohe
Einsatzbereitschaft und intensive Fortbildungsarbeit der Kolleginnen
können wir den Stundenbedarf auch in den anderen Fächern aus eigenen Kräften
absichern.
Alle Projekte und Höhepunkte im Alltag einer Grundschule benötigen neben den
anfallenden Unterrichtsvor- und –nachbereitungen viel Vorbereitungszeit,
Engagement und Ideenreichtum. Diese Arbeit muss von wenigen mit dem Anspruch
gleich bleibender oder besser noch stetig weiterentwickelnder Qualität
geleistet werden.
Zur Schule gehören drei Gebäude:
Das Hauptgebäude mit fünf Unterrichtsräumen für die Klassen 1-5  und fünf
Funktionsräumen.
Das Nebengebäude beherbergt Fachräume für WAT, Kunst und Musik sowie den
Klassenraum der Klasse 6.
Die Schule verfügt über eine Turnhalle, die auch häufig für den Vereinssport genutzt
wird.
Alle Gebäude befinden sich in einem akzeptablen Zustand und werden regelmäßig
instand gesetzt.
Ein Schulgarten mit Beeten, Teich und Insektenhotel gehören ebenfalls zum Schulgelände.
Der Schulhof bietet Plätze zum Spielen und Ausruhen. Durch den Sandkasten und das
Klettergerüst wurden weitere Betätigungsfelder für die Kinder geschaffen. Um
dem hohen Bewegungsdrang der Kinder Rechnung zu tragen, ist die Erweiterung des
Schulhofs hinter dem Hauptgebäude geplant. Hier sollen ein Bolzplatz und
Möglichkeiten zum Tischtennisspielen geschaffen werden.
3. Unterrichtsorganisation
Als bestätigte Kleine Grundschule hat unsere Schule folgende Klassen:
Klasse 1/2
Klasse 3/4
Klasse 5/6
Aufgrund der jährlichen Stundenzuweisungen findet eine Teilung vor allem in den Fächern
Deutsch, Mathematik und Englisch in den Klassen 1-4 statt.
In den Klassen 5 und 6 wird nach Möglichkeit der Unterricht noch in den natur-
bzw. gesellschaftswissenschaftlichen Fächern geteilt.
Jahrgangsübergreifend wird in allen Klassenstufen in den Fächern Kunst, Musik und Sport unterrichtet,
in den Klassen 1-4 noch in Sachkunde, Klasse 5/6 in Politischer Bildung.
In vielen Unterrichtsstunden praktizieren wir schon offene Formen des Lernens.
Dabei achten wir auf eine positive Lernumgebung, um die Schüler möglichst
frühzeitig in die Lage zu versetzen, Probleme eigenständig und kreativ lösen zu
können.
Neben den Methoden des offenen Unterrichts wird in allen Klassen auch frontal
unterrichtet.
Arbeit mit Tages- und Wochenplänen, Stations- und Werkstattarbeit sowie Freiarbeit
gehören zum Lernalltag der Schüler.
Im Rahmen der Neigungs- und Leistungsdifferenzierung werden die 3 Stunden wie
folgt aufgeteilt:
1 Neigung
1 Mathe Klasse 5
1 Englisch Klasse 6
Bei der  Leistungsdifferenzierung wird mit den Mitteln und Methoden der
Binnendifferenzierung in Kleingruppen entsprechend der Stärken und Schwächen
der Schüler gearbeitet.
Um den Schülern eine größere Auswahl für den Neigungsunterricht anbieten zu
können, wurde eine Schwerpunktstunde aus Klasse 3/4 und 1 Stunde Wahlunterricht
dazu genommen. Die Schüler der Klassen 3 – 6 können nun  aus den Bereichen Computer, Sport,
künstlerisches Gestalten, Plattdeutsch und Schulgarten wählen. Halbjährlich
haben sie die Möglichkeit zu wechseln.
Lernbeobachtungen und Lernstandsanalysen helfen, Lernfortschritte eines Kindes besser
wahrzunehmen und Förderung gezielt vorzunehmen.
In den Klassen 1 und 2 wurde mit der Portfolioarbeit begonnen. In einem Ordner
werden Arbeitsergebnisse gesammelt, die die schulische Entwicklung des Kindes
zeigen und ihm seine Lernfortschritte bewusst werden lassen.
4. Arbeit mit den Eltern
Die Eltern sind unsere wichtigsten Partner bei der Erziehung und Bildung unserer
Kinder. Es gilt, mit allen Elternhäusern eine vertrauensvolle Zusammenarbeit
herzustellen, alle Möglichkeiten zu nutzen, um dien Eltern einen umfassenden
Einblick in die Arbeit der Schule zu gewähren und sie zur aktiven Mitarbeit zu
gewinnen.
Alle Eltern sind  immer gern in der Schule gesehen und können zu jeder Zeit
nach Absprache mit der Lehrkraft am Unterricht teilnehmen, um  Lehr- und
Lernprozesse kennenzulernen.
Natürlich können Eltern sich auch aktiv an der Unterrichtsgestaltung beteiligen, wie z.B.
als „Fachexperte“ bei entsprechenden Unterrichtsthemen, als Jury bei
Wettbewerben oder als Helfer bei bestimmten Unterrichtsvorhaben.
Jede Klasse führt im Schuljahr 2 Elternversammlungen durch.
Inhalt der 1. EV wird bestimmt durch den Schuljahresanfang, die 2. sollte sich an den
Wünschen der Eltern orientieren und kann auch zusammen mit anderen Klassen zu
einem bestimmten Thema erfolgen.
Zweimal im Schuljahr (November und April) führen wir einen Elternsprechtag durch, bei
dem die Lernergebnisse und die Entwicklung des Kindes im persönlichen Gespräch
im Vordergrund stehen.
Persönliche Gespräche vor und nach dem Unterricht dienen ebenso dazu, das
Vertrauensverhältnis zwischen Lehrern und Eltern zu verbessern.
Die Eltern unterstützen uns auch weiterhin bei der Organisation und Durchführung
von Klassenvorhaben und Schulprojekten und nehmen an Schulveranstaltungen teil.
Als Dankeschön für die aktive Unterstützung werden besonders aktive Eltern
auf Vorschlag der Klassenlehrer am Ende des Schuljahres ausgezeichnet.
5. Leistungsbewertung
Für die Klasse 1 findet entsprechend der Grundschulverordnung keine
Leistungsbewertung in Form von Noten statt.
Am Ende des ersten Schulhalbjahres bekommen alle Schüler der 1. Klasse eine vom
Klassenlehrer gestaltete Einschätzung ihrer Lernleistungen. An dieser kann das
Kind aktiv mitarbeiten oder die Lehrkraft gestaltet es allein.
Die Einschätzung sollte transparent und für Kind und Eltern eindeutig sein.  Am Ende des 1. Schuljahres erhält jeder
Schüler einen Entwicklungsbericht.
Alle anderen Klassen werden entsprechend der Verwaltungsvorschrift bewertet. Dabei
bilden die Festlegungen zur Leistungsbewertung (erarbeitet in den
Fachkonferenzen) die Grundlage.
6. Qualifizierung der Lehrkräfte
Um eine effektive Fachkonferenzarbeit zu erreichen, wurde eine Vereinbarung mit
der Diesterweg-Grundschule getroffen, gemeinsam in den Fächern Deutsch, Sachkunde,
Mathematik, Englisch, Sport und Kunst die Arbeit zu gestalten. In den
naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern nutzen die
Kolleginnen die Fortbildungsveranstaltungen der Fachberater, um dort in
bewährter Weise sich über anstehende Probleme auszutauschen und Konsequenzen
für die eigene Arbeit zu ziehen.
Schulinterne Fortbildungen dienen der Vertiefung unserer pädagogischen Kenntnisse und werden
entsprechend den Erfordernissen organisiert und die Thematik jedes Schuljahr
neu festgelegt. Hier wird oft die Möglichkeit genutzt, Veranstaltungen mit
anderen Kleinen bzw. anderen Grundschulen durchzuführen.
Dabei spielen Themen wie die Gestaltung offener Unterrichtsformen,
förderdiagnostische Lernbeobachtung, Arbeit mit Förderplänen und
Portfolioarbeit eine große Rolle.
Der Erfahrungsaustausch unter den Kolleginnen ist ein wesentlicher Bestandteil
unserer Arbeit. Noch mehr sollten die Möglichkeiten des Hospitierens
untereinander genutzt werden. Von Vorteil wäre auch, einmal im Jahr an der
Diesterweg-Grundschule einen Unterrichtsbesuch durchzuführen, um die
Arbeitsweise anderer kennenzulernen und den Blick auf die eigene
Unterrichtsgestaltung zu erweitern.
Die Schulleiterin hospitiert einmal im Schuljahr bei den einzelnen Lehrkräften und
wertet zeitnah das Gesehene aus. Als Ergebnis werden konkrete, abrechenbare
Ziele für die weitere Bildungs- und Erziehungsarbeit festgelegt.
7. Öffnung der Schule
Zusammenarbeit mit der Kommune und den Vereinen
Die Schule ist bestrebt, die vielfältigen Kontakte zum Schulumfeld
aufrechtzuerhalten und zu erweitern.
Seit vielen Jahren ist es Tradition, dass Schülerinnen und Schüler unserer Schule
mit kleinen Kulturprogrammen zur Gestaltung von Gemeindefesten, wie z.B.
Rentnerweihnachtsfeiern, Frauentagsfeiern, Dorf- und Sportfesten, Weihnachts-
und Frühlingsmarkt, beitragen.
Für alle Bürger der Gemeinde führen wir im Jahr 3 Veranstaltungen durch, in denen
die Schüler unserer Schule ihr Können auf unterschiedlichen Gebieten zeigen:
Dezember: Buntes Weihnachtsprogramm mit Tanz-, Musik- und Gedichtbeiträgen und einem Theaterstück
Mai: Musikschulkonzert in der Wehrkirche
Juni/Juli: Auswertung der Projektwoche
Diese inzwischen zur Tradition gewordenen Formen der Öffentlichkeitsarbeit wollen wir
beibehalten.
Es gibt eine gute Zusammenarbeit zwischen den Vereinen der Gemeinde (Feuerwehr,
Sportverein, Freundeskreis Wehrkirche) und der Schule, die in den nächsten
Jahren weiter ausgebaut werden  und ihren Niederschlag in Form von
Kooperationsvereinbarungen finden soll.
Die Turnhalle steht den Vereinen zur Nutzung zur Verfügung.
Zwischen der Bürgermeisterin der Gemeinde Nordwestuckermark, dem Ortsbürgermeister der
Gemeinde Gollmitz und der Schulleitung findet ein jährlicher Gedankenaustausch
über die Entwicklung und Gestaltung der Schule statt. Alle sind daran
interessiert und sich einig, im Rahmen ihrer Möglichkeiten gute Voraussetzungen
für eine erfolgreiche schulische Arbeit zu schaffen und das schulische Umfeld
kindgerecht weiter auszugestalten.
Zusammenarbeit mit der Kita
Mit den Kindertagesstätten in Schönermark und Gollmitz gibt es seit Jahren eine
enge Zusammenarbeit. Die Kooperationsvereinbarung darüber wurde zu Beginn des
Schuljahres abgeschlossen.
Die zukünftige Klassenleiterin besucht in den Monaten September bis Mai im
14-tägigen Wechsel die Kitas, um die Kinder kennenzulernen und sie so aktiv auf
die Aufnahme in die Schule vorzubereiten. Durch den zeitigen Kontakt zwischen
Erzieherin, zukünftigen Einschülern und Lehrerin kann gezielt in dem
Vorbereitungsjahr auf Probleme eingegangen und die Schulfähigkeit besser
eingeschätzt werden.
Zweimal jährlich (September und Februar) finden Absprachen zwischen den Kita-
Leiterinnen, der Schulleiterin und der Klassenlehrkraft zur Optimierung ihrer
Arbeit statt. Die Schulleiterin nimmt an der 1. Elternversammlung  in der
Kita, die Kita-Leiterinnen an der 1. Elternversammlung der zukünftigen 1.
Klasse im Mai teil.
Die Kinder der Kitas sind auch weiterhin gerngesehene Gäste bei schulischen
Höhepunkten, wie:
– Drachenfest
– Voraufführung des Weihnachtsmärchens
– Faschingsfeier
– Sportfest
– Schnuppertag
Die „Großen“ erhalten dabei die Möglichkeit, ihre zukünftigen Mitschüler
kennenzulernen.
Öffentlichkeitsarbeit
Um die Arbeit der Schülerinnen und Schüler, sowie der Lehrerinnen nach Außen hin
transparent zu machen, ist es weiterhin notwendig, regelmäßig darüber im
Amtsblatt zu berichten. Die 6. Klasse wird im Rahmen des Deutschunterrichts
dafür Sorge tragen, dass schulische Höhepunkte, aber auch aktuelle Projekte und
Unterrichtsvorhaben in der Presse, möglichst zeitnah, und in der  Schulchronik veröffentlicht werden.
Über die Nutzung neuer Medien muss nachgedacht werden, um auch mit deren Hilfe über
Inhalte unserer täglichen Arbeit berichten zu können.
8. Grundsätze zum Umfang und zur Verteilung von Hausaufgaben
Der Umfang der Hausaufgaben ist entsprechend der in der Verwaltungsvorschrift VV
Schulbetrieb angegebenen Zeiten festgelegt.
Klasse 1/2      30 Minuten
Klasse 3/4      45 Minuten
Klasse 5/6      60 Minuten
Er umfasst sowohl mündliche als auch schriftliche Aufgaben.
Hausaufgaben werden nicht erteilt
– von Freitag zu Montag
– über Feiertage bzw. unterrichtsfreie Tage
– für Klasse 5 und 6 an dem Tag für den nächsten Tag, wenn sie 8 Std. haben
Für den Leselehrgang in Klasse 1/2 halten wir tägliche Übung für notwendig. Die
Klassenlehrkraft legt darum in Absprache mit den Eltern individuell den Umfang
der Übungen zum Lesen fest.
Weitere Regelungen werden gesondert getroffen.
9. Feste, Traditionen und Wettbewerbe
An unserer Schule haben sich über die Jahre feste Traditionen entwickelt, die wir
weiter pflegen und ausbauen wollen.
Zu einem guten Schulklima gehören selbstverständlich auch Schulfeste. Sie fördern
das Zugehörigkeitsgefühl zur Schulgemeinschaft und tragen zur Geborgenheit und
zum Wohlfühlen der Kinder an unserer Schule bei.
Für uns als Kleine Grundschule ist es sehr wichtig, dass sich Schüler an regionalen
Wettbewerben beteiligen, um sich mit Kindern gleichen Alters messen zu können.
Im Laufe eines Schuljahres finden bei uns folgende Feste, Wettbewerbe und
jahrgansübergreifende Projekte statt:
– Herbstprojekt mit Herbstcrosslauf und Drachenfest
– Lesewettbewerbe in den Klassen und Ermittlung der Schulsieger
– Weihnachtsprojektwoche mit abschließendem Weihnachtsprogramm
– Schulfasching
– Gedichtwettbewerb in den Klassen und Ermittlung der Schulsieger
– Teilnahme am Gedichtwettbewerb der Uckermark in Lychen
– Teilnahme am Känguruwettbewerb (Klasse 3-6)
– Teilnahme der 5. Klasse am Wettbewerb Landaktiv
– Teilnahme am Zeichenwettbewerb der Sparkasse Uckermark
– Osterprojekt mit Frühjahrscrosslauf
– Klassenfahrten : Klasse 1-4 in die nähere Umgebung (im 2-jährigen Wechsel auch als
  Schulfahrt Kl. 1-6 )und Klasse 5/6 traditionell aller 2 Jahre an die Nordsee
– Schulsportfest zum Kindertag
– alle 2 Jahre Teilnahme am UNICEF-Lauf
– Besuch der Feuerwehr Klasse 2
– Besuch der Polizeiwache Prenzlau Klasse 6
– Besuch der Mühle Klasse 3/4
– Besuch der Bibliothek Klasse 5/6
– Projekttag: Landeshauptstadt – Potsdam Klasse 4/5
– Lesenächte Klassen 3/4 und 5/6
– Projekttag mit wechselnden Themen zum Tag der offenen Tür
– Fachbezogene Unterrichtsprojekte (mindestens 2 im Halbjahr)
– Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen im Kreis
– Musikschulfest
– Theaterbesuch
(Weihnachtszeit und Schuljahresabschluss)
Einige Veranstaltungen führen wir in gemischten Gruppen der Klassen 1-6 durch, manche
jahrgangsbezogen.
Dadurch sollen gegenseitige Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsgefühl
für den anderen ausgeprägt und gestärkt werden.
10. Realisierung des Schulprogramms
1. Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit ist im nächsten Jahr die Förderung der
Lesekompetenz der Schüler. Wer nicht lernt zu lesen, den Sinn des Gelesenen zu
erfassen und wer nicht die Fähigkeit erworben hat zu sagen und zu
schreiben was er denkt, meint und will, wird nicht nur Probleme beim weiteren
Wissenserwerb haben, sondern sein ganzes Leben lang.
Flüssig zu lesen und gern zu schreiben lernt man aber nur, wenn man viel liest und
schreibt. Unsere Aufgabe ist es eine Lernumgebung  und Möglichkeiten zu
schaffen, die dazu anregen.
Nicht nur der Deutschunterricht sondern auch der Fachunterricht muss seinen konkreten
Beitrag zur Erreichung des Ziels leisten.
Dazu soll ein Konzept mit konkreten Zielstellungen erarbeitet werden.
2. Elternarbeit und die Arbeit in den einzelnen Gremien, insbesondere mit den Schülersprechern,
bilden einen weiteren Schwerpunkt. Beschlüsse der Gremien und deren Umsetzung
müssen Eltern und Schülern noch bewusster gemacht werden.
Die Arbeit der Schülersprecher sollte durch einen Vertrauenslehrer angeleitet
werden. Es ist darauf zu achten, dass allen Schülersprechern innerhalb der
Klasse die Möglichkeit gegeben wird, möglichst zeitnah über Inhalte von
Beschlüssen zu informieren.
Zu den Schulkonferenzen werden weiterhin die gewählten Elternvertreter der Klassen
als Gäste eingeladen. Diese Form hat sich in den letzten 2 Jahren bewährt.
Dadurch können die anderen Eltern schneller über den Inhalt von Beschlüssen
informiert werden.
3. Die gute Zusammenarbeit mit der Entwicklungsgesellschaft Ringenwalde wird
weiter ausgebaut und in einem Kooperationsvertrag festgehalten. Dadurch ist es
möglich, unser Angebot für den Neigungsunterricht zu erweitern